Bildungsminister Daniel Oehry bot sich anlässlich der WorldSkills 2026 in Shanghai die Gelegenheit, Liechtenstein und seine Bildungspolitik in einem hochrangigen internationalen Kontext Sichtbarkeit zu verschaffen.
Während die vier Teilnehmer bei den Wettkämpfen die Resultate der dualen Ausbildung in Liechtenstein unter praktischen Beweis stellten, traf sich Daniel Oehry mit der chinesischen Bildungsministerin Wang Xiaoping zu einem Gespräch über aktuelle Entwicklungen in der Bildungs- und Arbeitswelt. Mit einer globalen Macht wie China bietet sich die Chance, einen Kontakt zu pflegen, äusserst selten und kommt, wie in diesem Falle, am ehesten über ein gemeinsames Engagement wie die WorldSkills zustande.
Auch zu einem Treffen mit He Qing dem Vizebürgermeister von Shanghai öffneten sich die Türen, was aus Bildungs- wie aus Infrastrukturperspektiven interessanten Einblicke lieferte.
Die politisch gewichtigste Rahmenveranstaltung der WorldSkills, das Ministertreffen mit 38 Top-Politikern, ebnete aber auch einen niederschwelligen Zugang zu weiteren Bildungsministern, wie beispielsweise der französischen Ministerin für Berufsbildung Sabrina Agresti-Roubache, was normalerweise nicht ohne grösseren protokollarischen Vorlauf möglich wäre. In einer kurzen Rede nutzte Daniel Oehry die Chance, die Effektivität und die internationale Konkurrenzfähigkeit der liechtensteinischen dualen Berufsbildung diesem illustren Publikum näher zu bringen.
Der Austausch mit der Schweiz als wichtigster Partnerin bei den WorldSkills ist grundsätzlich immer unkompliziert und doch war die Einladung zum Schweizer Abend ein spezieller Moment und das Treffen mit dem Schweizer Generalkonsul in Shanghai, Sacha Bachmann, der auch die liechtensteinischen Interessen vor Ort wahrnimmt, ein Zeichen der Wertschätzung.
Alles in allem ergaben sich gerade durch Oehrys Doppelrolle als Bildungsminister und Vater eines Teilnehmers zahlreiche unerwartete und wertvolle Kontakte und Auftritte in den chinesischen Medien, welche der liechtensteinischen Berufsbildung und deren Erfolgen auf der Weltbühne Respekt verschafften.
«Ich durfte feststellen, dass die für uns so selbstverständliche duale Berufsbildung im globalen Kontext als aussergewöhnlich und beachtenswert wahrgenommen wird. Es lohnt sich, sie ins Rampenlicht zu stellen und damit die Positionierung Liechtensteins als attraktiven, wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort zu stärken», nimmt Daniel Oehry als Quintessenz von dieser Reise mit.