Endometriose betrifft weltweit viele Frauen – auch in Liechtenstein. Die Erkrankung kann starke Schmerzen, zyklusabhängige Beschwerden sowie psychosoziale Belastungen verursachen und führt häufig zu langen, belastenden Diagnosewegen. In schweren Fällen kann sie Unfruchtbarkeit nach sich ziehen. Trotz ihrer Häufigkeit wird Endometriose nach wie vor unterschätzt, und die Diagnose erfolgt im Durchschnitt erst nach mehreren Jahren.

Um das Bewusstsein und die Früherkennung für die Erkrankung zu stärken, haben das Ministerium für Gesellschaft und Justiz und das Amt für Gesundheit im Rahmen des Postulats „Erarbeitung eines Aktionsplans für Endometriose-Betroffene“ vom 4. September 2025 Informationsmaterialien erarbeitet. Diese informieren über Symptome, Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten sowie über Unterstützungsangebote für Betroffene.

Die Materialien sollen dazu beitragen, Endometriose früher zu erkennen und darauf aufmerksam zu machen, dass starke Menstruationsbeschwerden nicht als normal hingenommen werden sollten.

Die Informationsmaterialien sind bei Gynäkologinnen und Gynäkologen, Hausärztinnen und Hausärzten sowie weiteren Fachstellen erhältlich.

Weitere Informationen finden Sie unter www.llv.li.