Mit einer besonderen Begegnung zwischen Kindern, Jugendlichen und Regierungsrat Emanuel Schädler hat die Kinderlobby Liechtenstein am Mittwochnachmittag, 24. Juni 2026, das Jubiläumsjahr «30 Jahre Kinderrechte in Liechtenstein» feierlich abgeschlossen. Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Organisationen besuchten den Gesellschaftsminister im Regierungsgebäude und gaben ihm auf persönliche Weise mit auf den Weg, was Kinder und Jugendliche brauchen, um gesund und glücklich aufwachsen zu können.

Im Mittelpunkt der bunten Veranstaltung standen die Stimmen der Kinder und Jugendlichen: Alle brachten einen persönlichen Gegenstand mit und traten in ein offenes Gespräch mit dem Minister. Dabei wurde thematisiert, was Kinder und Jugendliche glücklich macht, welche Menschen ihnen Halt geben und was Erwachsene tun können. Die mitgebrachten Gegenstände wurden in einer kleinen Kiste gesammelt und an Emanuel Schädler übergeben – als greifbare und bleibende Erinnerung daran, was Kinder und Jugendliche für ein gutes Aufwachsen brauchen. Musikalische Beiträge der Kinder und Jugendlichen rahmten das Programm ein.

Die Veranstaltung brachte den Minister mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus verschiedenen Organisationen der Kinderlobby zusammen. Dabei war wichtig, das breite Spektrum der Kindheit und Jugend abzubilden. Die Kinderlobby ist ein Netzwerk von über 30 Organisationen, die sich in Liechtenstein gemeinsam für die Rechte von Kindern und Jugendlichen einsetzen. Im Namen der Kinderlobby nahmen aha, Familienraum, junges THEATER liechtenstein, Musikschule, Schulsozialarbeit und UNICEF an dieser Veranstaltung teil.

Das Treffen mit Gesellschaftsminister Emanuel Schädler bildete den feierlichen Abschluss des Jubiläumsjahres «30 Jahre Kinderrechte in Liechtenstein».

Stimmen zur Veranstaltung

Alles, was heute entschieden wird, beeinflusst auch die Zukunft von Liechtenstein und die nächsten Generationen. Deshalb ist es wichtig, nachhaltig und verantwortungsvoll zu handeln. (Muriel Katharina Specht, Ruggell, 16 Jahre)

Meiner Familie kann ich immer alles sagen. Sie helfen mir. Die Erwachsenen sollten den Kindern immer zuhören. (Nova Malgiaritta, Triesen, 11 Jahre)